Eine Information von:

www.fröhling-albers.de

   
28.09.06

First Real Estate Grundbesitz bittet um Zahlungsaufschub

Die Düsseldorfer Firma FRE Grundbesitz hat ihre Anleger um Zahlungsaufschub der Ende September fälligen Inhaberschuldverschreibungen gebeten. In einem Anschreiben an die Anleger schlägt die First Real Estate ihren Anlegern vor, nur die Hälfte der fälligen Beträge zurückzuzahlen und die andere Hälfte hoch zu verzinsen.

Ein unserer Meinung nach unseriöses Angebot in Anbetracht dessen, dass die FRE inzwischen Zahlungsschwierigkeiten eingeräumt hat. Es hat wieder einmal mehr den Anschein, dass nach dem Schneeballsystem nun neue Anleger gesucht werden sollen, um dann mit deren Anlagen die Alt-Anleger auszahlen zu können.

Wir raten dringend an, sich auf diesen Vorschlag nicht einzulassen sondern sofort die fälligen Beträge zurück zu verlangen.

Sollten Sie sich auf den Vorschlag einlassen, schließen Sie einen neuen Vertrag, an den Sie dann auch gebunden sind. Aufgrund der selbst eingeräumten Zahlungsschwierigkeiten gehen Sie damit das hohe Risiko ein, Ihr Geld zu verlieren. (Wir verweisen auf die Insolvenzen der WBG Leipzig West und der DM Beteiligungen)

Inzwischen ermittelt auch die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Kapitalanlagebetruges.

Es ist nach unserer Auffassung dringend geboten sofort zu handeln und auch in diesem Falle möglichst frühzeitig einen Urkundsprozess zu führen, wenn die Zahlungen nicht pünktlich zum Fälligkeitstag erfolgen. Dieser Weg gibt Ihnen unter Umständen den Vorsprung, vor einer eventuellen Insolvenz doch noch Ihr Geld zurück zu bekommen.

 

Wenden Sie sich gegebenenfalls an:

Rechtsanwälte
Fröhling, Albers und Partner
z.Hdn: RA Werner Albers
Treffauerstraße 46

81373 München

Tel.: 089/74735212
Fax.: 089/74735217

Mail: w.albers@anwalt-erwitte.de


22.08.06

FRE – First Real Estate Grundbesitz – Zahlungsprobleme?

Fällige Inhaberschuldverschreibungen nicht zurückgezahlt

Droht nach WBG Leipzig West und DM Beteiligungen der nächste Finanzskandal aus dem Bereich der Inhaberschuldverschreibungen?

 

Die Alarmglocken sollten bei den Anlegern der Düsseldorfer Anlegerfirma First Real Estate Grundbesitz schrillen. Nach immer höheren Zinsversprechungen in einer Niedrigzinsphase und  nun der Mitteilung des Deutschen Instituts für Anlegerschutz, fällige Inhaberschuldverschreibungen seien nicht zurückgezahlt worden, spricht vieles dafür, das einmal mehr Eile geboten ist.

Die First Real Estate Grundbesitz, die vor etwa 4 Jahren in Düsseldorf gegründet wurde, hat nicht nur die Verwaltung eigenen Vermögens und den An- und Verkauf von Immobilien und  damit zusammenhängenden Geschäfte zum Gegenstand, sondern auch die Beteiligung an Unternehmen und deren Erwerb und Veräußerung. Um dies zu finanzieren hat sie Inhaberschuldverschreibungen mit Verzinsungen von etwa 7% bis zu 8,25% und Laufzeiten von bis zu 24 Monaten ausgegeben.

Nun hat die First Real Estate Grundbesitz am 01.08.2006 fällige Zinszahlungen auf die Schuldverschreibungen nicht gezahlt.

Da drängt sich wieder einmal der Verdacht des Schneeballsystems auf, wonach mit den Einlagen der Neuanleger die fälligen Forderungen der älteren Anleger ausgeglichen werden, allerdings nur „so lange der Vorrat reicht“.

Etwa 8000 Anleger müssen um ihr Geld, etwa 60 Millionen Euro insgesamt, bangen. Die Staatsanwaltschaft soll bereits wegen Kapitalanlagebetrug ermitteln.

Solange ein Insolvenzantrag noch nicht gestellt ist, ist Eile geboten, denn bis dahin geht es nach dem Motto: wer zuerst kommt mahlt zuerst.

Wir raten dringend an, sofort tätig zu werden und möglichst umgehend einen Urkundsprozess zu führen, um vielleicht doch noch vor einer Insolvenz das angelegte Geld zurück zu bekommen.

Zu den Einzelheiten erlauben wir uns den Hinweis auf unsere Ausführungen zur WBG Leipzig West.

 

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